Der Fall „Kassierer“

„Puh!“, ächzt der Mann hinter dem Tisch am Ladenausgang, „Ständig diese Rechnerei mit der Preisen! Und dann immer wieder das Wechselgeld: Wenn es nicht schon Registrierkassen mit Warenscanner gäbe, müsste man die glatt erfinden.“ Naja. Das ist doch kein Problem. Sie wünschen, wir erfinden: Herzlich willkommen zum Fall „Kassierer“.

Abb. 1: Registrierkasse, Pixabay.

Die Registrierkasse wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfunden. Zentrale Idee war es ursprünglich, dass sich die Schublade mit den Geldfächern nur beim Kassieren der Waren öffnete und dadurch den Diebstahl von Kleingeld verhinderte oder zumindest erschwerte. Seit den Anfängen haben Elektronik und digitale Technik die Kassen sehr verändert. Sie dienen nun nicht mehr nur der Aufbewahrung von Geld, sondern können auch jeden Einkauf, also jeden Geschäftsabschluss dokumentieren. Daher haben Kassensysteme heute eine zentrale Funktion in der Gastronomie oder im Einzelhandel auch im Hinblick auf die Umsatzsteuer und es gibt eigens formulierte Grundsätze des Bundesministeriums für Finanzen, wie die dabei entstehenden Daten zu behandeln sind.

Abb. 2: Fächer mit Wechselgeld, Pixabay.

Zu Übungszwecken soll hier ein Kassensystem nachprogrammiert werden. Die Arbeitsweise im Projekt beginnt mit der Modellierung und wendet sich dann bottomup der Erstellung der Programmskripte zu. Der Fall „Kassierer“ besteht damit aus vier Teilen:

  1. Modellierung eines Kassensystems
  2. Implementierung I: Daten und Datenstrukturen
  3. Implementierung II: Operationen und Berechnungen
  4. Implementierung III: Steuerung und Interface

Weiter: Modellierung eines Kassensystems >>

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